Kürzlich habe ich bei einem grösseren Anbieter dies gesehen:
Assortierte Beeren, importiert aus Peru!!!
Ich versuche, mich nach dem Angebot der Saison zu richten. Produkte aus der Region sind mir am liebsten, denn da weiss ich, dass die Wege und Lagerzeit kurz sind und der Vitalstoffverlust gering. Erdbeeren kommen mir vor Mitte Mai nicht ins Haus. Sie schmecken dann ja auch erst am besten. Gleich verfahre ich mit Spargel.
Über Konsumenten zu schimpfen, die nicht über ihre Nasenspitze hinausdenken, bringt nichts. Nehmen wir uns lieber an der eigenen Nase und prüfen unser Konsumverhalten wieder einmal kritisch. Bedarf es eventuell da und dort kleinerer Korrekturen? Ein Blick in den Saison-Kalender kann uns weiter helfen:
Im Moment setzen wir auf
Kohlarten wie Chinakohl, Weiss- und Blaukabis, Wirz und auf Rüben- und
Knollengewächse wie Pastinaken, Karotten, Knollensellerie und Kartoffeln. Aber auch
Randen, Kürbis, ungebleichter Lauch und Zwiebeln sind im Winterhalbjahr
aktuell. Als Salate bieten sich Nüsslisalat, Chicorée, Ciccorino und Zuckerhut
an.
Beim Obst sind es Apfel und Birne, die jetzt Saison haben. Aber auch die Kiwi kommt teilweise aus heimischem Anbau. Daneben liefern auch Baumnüsse, Haselnüsse und Saaten wie Sonnenblumen- und Kürbiskerne wichtige Vitalstoffe. Bitte nicht vergessen, wertvolle Fette (z.B. unpasteurisierte Butter, Vollrahm) oder Öle (z.B. natives Olivenöl) auf den Speiseplan zu setzen.
Eine schöne Auswahl eigentlich, die uns auch noch dabei hilft, gesund durch den Winter zu kommen.
In diesem Sinne wünsche ich dir beste Gesundheit und sei herzlich gegrüsst
deine Hedy
Posts mit dem Label Meine Meinung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Meine Meinung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Mittwoch, 30. Dezember 2015
Dienstag, 25. März 2014
Spargel und Erdbeeren....
Nun stapeln sie sich wieder beim Grossverteiler: Kisten mit Erdbeeren und Spargeln. So sehr sie mich anlachen - ich bleibe standhaft und kaufe keine Erdbeeren und Spargeln, so lange diese bei uns nicht Saison haben. - inländische Erdbeeren erhält man bei uns von Juni bis September
- inländischen Spargel gibt es ab Mitte April bis Mitte Juni
Ja, es ist nicht leicht zu widerstehen, und ich muss mich in Geduld üben. Aber dafür habe ich dann ein Produkt, welches von Geschmack und Vitalstoffgehalt kaum zu übertreffen ist...
Herzlich grüsst dich
deine Hedy
Dienstag, 7. Januar 2014
So n'ä Güsel...
Seit dem 1. Januar 2014 wird im Kanton Nidwalden eine Kehrichtsack-Gebühr erhoben. Ein 35-Liter-Sack kostet SFr. 2.00.
Unser erster roter "Suibr-Sack" wanderte heute in den Container. Somit haben wir (immerhin eine vierköpfige Familie) in einer Woche einen 35-Liter-Sack verbraucht, und wenn er nicht übel gerochen hätte, wäre er noch ein, zwei Tage länger bei uns geblieben.
Also ehrlich: Zwei Stutz habe ich schon dümmer ausgegeben...
Als ich gestern auf der Sammelstelle mein Säckli mit dem gesammelten "Alu-Deckeli-Kleinkram-Krimskrams " in den Alu-Sammelbehälter kippen wollte, traute ich meinen Augen nicht: Wo der Behälter vor der Zeit der Gebühr meistens nur halb voll war, ging kein noch so kleines Teil mehr rein. Vor und hinter dem Behälter stapelten sich die Büchsen - Chaos pur!
Das bedeutet ja eigentlich nichts anderes, als dass dieser ganze Müll vor der Gebühr nicht separiert wurde und mit dem Kehrichtsack in der Deponie Kohlwald landete und nun bis zum Sankt-Nimmerleinstag vor sich hin modert. Ich möchte gar nicht wissen, was sonst noch so alles auf diese Weise entsorgt wurde...
Ja, so ticken wir Menschen eben: Erst, wenn's uns an den Geldsack geht, mögen wir's lernen... Dabei kostet so ein Sack nun wirklich nicht alle Welt.
Mehr mag ich zu diesem Thema nicht mehr sagen. Aber eines ist mir noch wichtig: Ich möchte mich einmal bei unserem Kehrichtentsorgungs-Team bedanken.
Danke, ihr lieben "Güselmänner", die ihr Woche für Woche unseren Müll entsorgt und dabei noch freundlich grüsst und vom Kehrichtwagen lächelt. Danke für eure wertvolle Arbeit!
Herzlich grüsst euch
Hedy
Unser erster roter "Suibr-Sack" wanderte heute in den Container. Somit haben wir (immerhin eine vierköpfige Familie) in einer Woche einen 35-Liter-Sack verbraucht, und wenn er nicht übel gerochen hätte, wäre er noch ein, zwei Tage länger bei uns geblieben.
Also ehrlich: Zwei Stutz habe ich schon dümmer ausgegeben...
![]() |
| Unsere Dosen- und Alu-Sammelstelle - am nächsten Tag natürlich wieder sauber aufgeräumt :-) |
Das bedeutet ja eigentlich nichts anderes, als dass dieser ganze Müll vor der Gebühr nicht separiert wurde und mit dem Kehrichtsack in der Deponie Kohlwald landete und nun bis zum Sankt-Nimmerleinstag vor sich hin modert. Ich möchte gar nicht wissen, was sonst noch so alles auf diese Weise entsorgt wurde...
Ja, so ticken wir Menschen eben: Erst, wenn's uns an den Geldsack geht, mögen wir's lernen... Dabei kostet so ein Sack nun wirklich nicht alle Welt.
Mehr mag ich zu diesem Thema nicht mehr sagen. Aber eines ist mir noch wichtig: Ich möchte mich einmal bei unserem Kehrichtentsorgungs-Team bedanken.
Danke, ihr lieben "Güselmänner", die ihr Woche für Woche unseren Müll entsorgt und dabei noch freundlich grüsst und vom Kehrichtwagen lächelt. Danke für eure wertvolle Arbeit!
Herzlich grüsst euch
Hedy
Abonnieren
Posts (Atom)



